Freibadgebäude Stall im Mölltal

Neubau Freibadgebäude in Stall im Mölltal

Geladener Wettbewerb

 

Die beiden bestehenden Gebäude – Umkleidetrakt im Hang und der Kiosk – werden abgerissen.
Ein Neubau, der sämtliche geforderte Funktionen beinhaltet, wird städtebaulich als Trennung
zwischen Straßenraum und Freibad gesetzt.

Anstelle des bestehenden Umkleidetraktes im Hang, werden durch geringfügige Geländeanpassungen
ca. 110 m2 zusätzliche ebene Liege- und Aufenthaltsfläche in Form eines erhöhten Plateaus gewonnen.
Der Neubau besteht im wesentlichen aus zwei kompakten, frostfrei gehaltenen Baukörpern, die unter
einem gemeinsamen Dach durch gezielte Positionierung einzelne Bereiche aufspannen.

Diese sind einerseits eine überdachte Zugangssituation zum Straßenraum hin (barrierefreier Zugang,
Wartebereich mit Sitzbank, Kassa), andererseits eine überdachte Terrasse die sich nach Süden und
Osten zum Freibad hin öffnet. Das Dach wird über diesem Bereich zugunsten der Raumwirkung etwas
erhöht ausgebildet. Oberlichtbänder im Bereich des Dachsprunges ermöglichen eine zusätzliche
natürliche Belichtung. Sämtliche Räume werden witterungsgeschützt unter dem gemeinsamen Dach
erschlossen.

 

Folgende Funktionen sind im Neubau untergebracht:
– Eingangs-, Warte-, und Kassenbereich mit Zugang zum Freibad
– Kiosk-Ausgabebereich mit Terrasse für mindestens 24 Sitzplätze
– Zugang Kiosk und Kassa für Mitarbeiter
– WC und Duschbereich Damen, barrierefrei
– WC und Duschbereich Herren, barrierefrei
– 2 Unisex-Umkleidekabinen
– Müll / Abstellraum

Anstelle eines zusätzlichen barrierefreien Unisex-WCs, werden die Sanitärbereiche der Damen und
Herren etwas größer dimensioniert. Dies bringt den wesentlichen Vorteil, dass einerseits weniger
Herstellungs- und Reinigungsaufwände notwendig sind (ein weiterer Raum mit sanitären
Einrichtungsgegenständen), sowie andererseits die Sanitärbereiche Damen und Herren, großzügiger und
somit architektonisch attraktiver gestaltet werden können.

Die Bauweise erfolgt massiv in Stahlbeton für die Fundamentierung, und in Form von Holztafelbauweise
für die Wände, bzw. massive Holzbauweise für die Stützen und Decken. Dies ermöglicht eine relativ
kurze Bau-, und Montagezeit durch den hohen Vorfertigungsgrad.

 

2026